Nicht mit uns!

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (kurz: Spargesetz) ist beschlossen. Trotz massiver Kritik und breiter Proteste der Patientinnen und Patienten wurden damit Regelungen verabschiedet, die die hausärztliche Versorgung zusätzlich belasten und die Arbeit vieler Hausarztpraxen erschweren.

Gerade deshalb braucht Deutschland jetzt ein starkes Primärversorgungssystem, das die Hausarztpraxen stärkt statt schwächt. Hausärztinnen, Hausärzte und ihre Praxisteams sind das Rückgrat einer wohnortnahen, koordinierten und effizienten Versorgung. Sie müssen endlich die Unterstützung erhalten, die sie für diese Aufgabe benötigen.

Unterstützen Sie weiter unsere Initiative „Hausarztpraxen retten!“ und setzen Sie sich gemeinsam mit uns für eine starke hausärztliche Versorgung und den konsequenten Ausbau der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ein. Machen Sie gegenüber den politisch Verantwortlichen deutlich: Eine erfolgreiche Primärversorgung kann nur mit starken Hausarztpraxen gelingen.

Während wir immer mehr Aufgaben übertragen bekommen sollen und ein hausärztliches Primärversorgungssystem ante portas steht, sehen wir uns mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz harten Kürzungen gegenüber.

Die Maßnahmen in unserem Fach umfassen im Wesentlichen:

  • Die Versorgungsbremse für unsere Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung, wonach neu eingeschriebene HZV-Versicherte künftig mit einem Abschlag vergütet werden sollen
  • Die teilweise Rücknahme der Entbudgetierung
  • Eine strikte Begrenzung der Vergütungszuwächse – unabhängig von den steigenden Kosten
  • Die Eingliederung und damit Begrenzung extrabudgetärer Leistungen in die MGV
  • Die Streichung der Vergütung für die Organspende-Beratung
  • Die Streichung der Vergütung für die ePA-Befüllung.

Die schwerwiegenden Folgen für unsere Patientinnen und Patienten sind: Eine schlechtere hausärztliche Versorgung, weniger Termine und längere Wartezeiten.

Hunderttausende Hilferufe wurden in den vergangenen Wochen allein über unsere Kampagnenseite www.hausarztpraxen-retten.de an die Bundestagsabgeordneten gesandt – das sind unzählige Patientinnen und Patienten, die sich ganz klar hinter uns gestellt und ihre Forderungen an die Politik gerichtet haben!

Unsere Wartezimmer bleiben vorerst ein politischer Raum! Klären Sie Ihre Patientinnen und Patienten also weiterhin über die Lage auf – wir werden sie in Zukunft noch mehr hinter uns brauchen!

Schreiben Sie Ihren Abgeordneten! Und machen Sie in Ihrer Praxis auf die Initiative „Hausarztpraxen retten!“ aufmerksam. Material dafür finden Sie hier.

Worum geht es bei den Protestmaßnahmen?

Die Bundesregierung hat ein Spargesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen, das auch Kürzungen in der hausärztlichen Versorgung vorsieht.

Die Maßnahmen in unserem Fach umfassen im Wesentlichen:

  • Die Versorgungsbremse für unsere Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung, wonach neu eingeschriebene HZV-Versicherte künftig mit einem Abschlag vergütet werden sollen
  • Die teilweise Rücknahme der Entbudgetierung
  • Eine strikte Begrenzung der Vergütungszuwächse – unabhängig von den steigenden Kosten
  • Die Eingliederung und damit Begrenzung extrabudgetärer Leistungen in die MGV
  • Die Streichung der Vergütung für die Organspende-Beratung
  • Die Streichung der Vergütung für die ePA-Befüllung.

Diese Maßnahmen bedrohen auch Ihre Hausarztpraxis. Mit den finanziellen Einschnitten, die das Spargesetz vorsieht, wird es für Hausärztinnen und Hausärzte immer schwieriger werden, die Versorgung wie gewohnt sicherzustellen. Die Folgen für Sie als Patientinnen und Patienten wären: Eine schlechtere hausärztliche Versorgung, weniger Termine und längere Wartezeiten.

Warum sollten Sie mitmachen?

Nach der parlamentarischen Sommerpause beginnen die Verhandlungen zum Primärversorgungssystem. Machen Sie dafür gegenüber den politisch Verantwortlichen deutlich: Eine erfolgreiche Primärversorgung kann nur mit starken Hausarztpraxen gelingen.

Schreiben Sie Ihren Bundestagsabgeordneten, dass Sie das Kaputtsparen der hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden. Je mehr sich an ihre Abgeordneten wenden, desto höher ist der politische Druck.

Es braucht nur drei Klicks:

  1. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein.
  2. Wählen Sie die Bundestagsabgeordneten aus, denen Sie schreiben möchten.
  3. Nutzen Sie unseren Vorschlag oder schreiben Sie eine eigene E-Mail.
  1. Postleitzahl eingeben
  2. Abgeordnete wählen
  3. E-Mail schreiben

Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um Ihre zuständigen Bundestagsabgeordneten zu finden.

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