Nicht mit uns!

Mit dem GKV-Spargesetz legt die Bundesregierung die Axt an die hausärztliche Versorgung und gefährdet so die Existenz der Hausarztpraxen in ganz Deutschland.

Für uns Hausärztinnen, Hausärzte und Praxisteams ist klar: Nicht mit uns! Das werden wir so nicht hinnehmen!  

Unterstützen Sie unsere Protestkampagne und wenden Sie sich hier direkt an Ihre Bundestagsabgeordneten, um deutlich zu machen, dass Sie das Kaputtsparen Ihrer hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden!

Während wir immer mehr Aufgaben übertragen bekommen sollen und ein hausärztliches Primärversorgungssystem ante portas steht, sehen wir uns mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz harten Kürzungen gegenüber.

Zwei der vorgesehenen Maßnahmen würden unsere hausärztlichen Praxen besonders hart treffen:

 Für unsere Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) soll eine Versorgungsbremse eingeführt werden. Das bedeutet konkret: Neu eingeschriebene Versicherte sollen zunächst nur mit einem Abschlag vergütet werden. Wir sollen also bestraft werden, wenn wir mehr Menschen koordiniert versorgen!

 Die hart erkämpfte Entbudgetierung der hausärztlichen Leistungen soll in Teilen wieder zurückgenommen werden. Das bedeutet, dass wir mehr Leistungen wieder umsonst erbringen sollen!

Mit schwerwiegenden Folgen für unsere Patientinnen und Patienten: Eine schlechtere hausärztliche Versorgung, weniger Termine und längere Wartezeiten.

Für uns ist klar: Nicht mit uns! Gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten starten wir jetzt den Protest!

Schreiben Sie Ihren Abgeordneten! Und machen Sie in Ihrer Praxis auf die Kampagne aufmerksam. Material dafür finden Sie hier.

Worum geht es bei den Protestmaßnahmen?

Aktuell plant die Bundesregierung ein Spargesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung, das auch Kürzungen in der hausärztlichen Versorgung vorsieht. Zwei der vorgesehenen Maßnahmen würden die Hausarztpraxen besonders hart treffen:

  1. Die für die hausärztliche Versorgung und das Bestehen vieler Hausarztpraxen sehr wichtigen Hausarztverträge – auch Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) oder Hausarztprogramm genannt – sollen finanziell eingeschränkt werden.
  2. Zur Stärkung der Hausarztpraxen wurde im vergangenen Jahr beschlossen, dass Hausärztinnen und Hausärzte für die Patientenversorgung vollständig vergütet werden. Diese so genannte Entbudgetierung soll nun in Teilen wieder zurückgenommen werden.

Diese Maßnahmen bedrohen auch Ihre Hausarztpraxis. Mit den finanziellen Einschnitten, die das Spargesetz vorsieht, wird es für Hausärztinnen und Hausärzte immer schwieriger werden, die Versorgung wie gewohnt sicherzustellen. Die Folgen für Sie als Patientinnen und Patienten wären: Eine schlechtere hausärztliche Versorgung, weniger Termine und längere Wartezeiten.

Warum sollten Sie mitmachen?

Mit Ihnen gemeinsam wollen wir uns im Rahmen einer Protestkampagne gegen diese Kürzungsmaßnahmen wehren, sodass auch Ihre Versorgung weiterhin gesichert ist. Aktuell ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im parlamentarischen Verfahren – Änderungen sind also noch möglich! Diese Zeit wollen wir nutzen, um die Politik auf die schwierige Lage, in die das Gesetz die Hausarztpraxen bringen würde, aufmerksam zu machen.

Schreiben Sie Ihren Bundestagsabgeordneten, dass Sie das Kaputtsparen der hausärztlichen Versorgung nicht akzeptieren werden. Je mehr sich an ihre Abgeordneten wenden, desto höher ist der politische Druck.

Es braucht nur drei Klicks:

  1. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein.
  2. Wählen Sie die Bundestagsabgeordneten aus, denen Sie schreiben möchten.
  3. Nutzen Sie unseren Vorschlag oder schreiben Sie eine eigene E-Mail.
  1. Postleitzahl eingeben
  2. Abgeordnete wählen
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Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um Ihre zuständigen Bundestagsabgeordneten zu finden.

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